1591


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Papst Gregor XIV. führt am 21. März mit seiner Bulle Cogit nos ein Verbot auf Wetten bezüglich der Wahl eines Papstes, der Dauer eines Pontifikats und der Kreation neuer Kardinäle ein. Als Strafe bei Zuwiderhandlung sieht er die Exkommunikation vor. Am 16. Oktober stirbt er nach knapp einjähriger Amtszeit nur 56-jährig in Rom. Am 29. Oktober wählt das Konklave nach nur zweitägiger Beratung Giovanni Antonio Facchinetti zu seinem Nachfolger, der den Namen Innozenz IX. annimmt. Er tritt sein Pontifikat bereits als kranker Mann an und stirbt zwei Monate später am 30. Dezember. In diesen zwei Monaten reformiert er jedoch das päpstliche Staatssekretariat, das er in drei Hauptabteilungen aufteilt, eine für Deutschland, eine für Frankreich und Polen sowie eine dritte Abteilung für Italien und Spanien.

Der Verleger Adam Berg bringt in München eine vom Assessor des Münchner Stadtgerichtes, Bernhard Vogel, angefertigte deutsche Übersetzung des 1589 erschienenen Hexentraktats Tractatus de confessionibus maleficorum et sagarum, & auctior redditus. An, & quanta fides ijs abhibenda sit? des Trierer Weihbischofs und Hexentheoretikers Peter Binsfeld heraus. Das Werk mit dem Titel Tractat von Bekanntnuß der Zauberer und Hexen. Ob und wie viel denselben zu glauben erlebt insgesamt sechs Auflagen und gilt für mindestens 100 Jahre als Standardwerk im Bereich der Hexenlehre.


Das Saadier-Reich zur Zeit seiner größten Ausdehnung
Modell der Rialtobrücke von Wolf Jacob Stromer
Vertumnus
Das erste Große Fass im Schloss Heidelberg
Lady Elizabeth Throckmorton
Titelblatt des Hexentraktates
Karte von Florida 1591