Asemissen


Asemissen ist der südlichste Ortsteil der Gemeinde Leopoldshöhe im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe in Deutschland.

Asemissen grenzt im Westen an Bielefeld-Ubbedissen und im Süden an die Stadt Oerlinghausen. Der Ort liegt nördlich des Höhenzugs des Teutoburger Waldes im Ravensberger Hügelland und bildet gemeinsam mit den Ortsteilen Bechterdissen und Greste einen im Zusammenhang bebauten Siedlungsraum. Die nicht baulich erschlossenen Gebiete bestehen überwiegend aus landwirtschaftlich genutzter Fläche, es gibt aber auch kleine Waldstücke, wie das Krähenholz oder den sogenannten „Asemisser Berg“, ein nördlich des Hauptkammes des Teutoburger Waldes gelegener Hügel.

Die heutige Siedlung Asemissen besteht aus den ursprünglichen drei Fluren ‚Asemissen‘ im Südwesten, dem ‚Barkhauser Bruch‘ im Südosten und der ‚Pansheide‘ im Norden.

Am westlichen Ortsrand fließt der Pansbach, am östlichen der Holzkampbach in Südwest-Nordost-Richtung. Der Eselsbach fließt seit 2011 überwiegend oberirdisch durch den Ortskern.

Die erste urkundliche Erwähnung betrifft das Gut Niederbarkhausen im Süden Asemissens. Das Gut wird am 25. Mai 1036 erstmals in der Busdorf-Urkunde erwähnt. In dem Jahr übergab Bischof Meinwerk von Paderborn dem Kanonikerstift Busdorf in Paderborn unter anderem den Herrenhof Barkhausen mit den Vorwerken Oerlinghausen, Eckendorf im heutigen Leopoldshöhe, Menkhausen im heutigen Oerlinghausen, Heepen und Borgsen in Brackwede zum Lehen. Mit fünf Vorwerken gehörte Barkhausen zu den größeren bischöflichen Hofesverbänden.

Durch einen Gebietstausch im Jahr 1787 zwischen den Grafschaften Ravensberg und Lippe erweiterte sich das Gemeindegebiet um den Bolhof.[1]


Luftbild vom Bollhof Asemissen
Luftbild von Asemissen
Luftbild vom Gewerbepark Asemissen