Super League (Schweiz)


Die Super League (gegenwärtig unter dem Sponsoringnamen Credit Suisse Super League, kurz CSSL) ist die höchste Spielklasse im schweizerischen Fussball. Seit der Saison 2021/22 trägt sie den Namen des Sponsors Credit Suisse. In den öffentlich-rechtlichen Schweizer Medien (Radio/Fernsehen) wird der Sponsor nicht genannt und nur von Super League gesprochen.

Die Super League wird im Ligasystem und in einer Doppelrunde ausgetragen. Jeder der zehn Vereine trifft viermal auf jeden Gegner, zweimal vor heimischem Publikum, zweimal auswärts. Insgesamt absolviert jeder Verein somit 36 Spiele pro Spielzeit. Ausgespielt werden der Schweizer Fussballmeister sowie die Teilnehmer der Europapokalwettbewerbe. Die letztklassierte Mannschaft steigt in die Challenge League, die zweithöchste Spielklasse, ab.

Die 125. Spielzeit, die Saison 2021/22, wurde vom 24. Juli 2021 bis zum 22. Mai 2022 ausgetragen.[1] Titelverteidiger dieser Spielzeit war der BSC Young Boys. Fünf Runden vor Schluss konnte sich der FC Zürich am 1. Mai 2022 bereits zum Meister der Saison 2021/22 küren.

Als die erste Schweizer Meisterschaft gilt die 1897/98 ausgetragene Meisterschaft um den Ruinart-Cup. Der Sieger der durch die Genfer Zeitung La Suisse sportive organisierte Meisterschaft um den Ruinart-Cup war der Grashopper Club Zürich. Beim SFV wird diese Meisterschaft als «inoffiziell» aufgeführt.

1898/99 organisierte der SFV seine eigene Meisterschaft. Gewonnen wurde diese vom Anglo-American Club Zürich. Der Ruinart-Pokal wurde auch in jener Saison vergeben, diese gewann Cantonal Lausanne. In der Folgesaison wurde aus dem Ruinart-Pokal die Serie B.

Der Schweizer Meister wurde in einer Finalrunde der regionalen Meister der Gruppen Ost, West und seit 1901/02 auch Zentral ausgespielt.


Logo der Axpo Super League von 2003 bis 2012