Brisbane


Brisbane ([ˈbɹɪzbənAudiodatei abspielen) ist die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland im Nordosten Australiens.

Die Stadt liegt am Brisbane River nahe an dessen Mündung in die Korallensee. Der Ballungsraum hat zwei Mio. Einwohner. Brisbane ist sowohl katholischer (Erzbistum Brisbane) als auch anglikanischer Erzbischofssitz. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist die Erdölindustrie. Brisbane wurde 1824 unter dem Namen Moreton Bay als Strafkolonie gegründet und wurde später nach Sir Thomas Brisbane, dem damaligen Gouverneur von New South Wales, benannt.

Brisbane ist bekannt für seine Hochschulen (u. a. die Queensland University of Technology, University of Queensland und Griffith University) sowie auch für die nördlich und südlich der Stadtgrenze beginnenden Ferienparadiese Sunshine Coast und Gold Coast, für die Meereslage und das allgemein gute Wetter.

Im von Abkürzungen geprägten australischen Englisch wird Brisbane gelegentlich auch als Brissie bezeichnet. Darüber hinaus existieren scherzhafte Namensabwandlungen wie Bris Vegas oder Brisneyland, die allerdings nur vereinzelt verwendet werden.

In einer Rangliste der Städte nach ihrer Lebensqualität belegte Brisbane im Jahre 2019 den 35. Platz unter 231 untersuchten Städten weltweit.[2]

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Strafkolonie landete der Soldat und Entdecker John Oxley 1823 am Brisbane River. Die ursprüngliche Kolonie wurde 1824 in Redcliffe gegründet, doch ein Jahr später flussaufwärts auf das Gebiet des heutigen Stadtzentrums verlagert.


Queen-Street in Brisbane während der Überschwemmung von 1893
Die Story Bridge
Brisbane Story Bridge
Nächtliches Brisbane
CBD und die Story Bridge
Kurilpa Bridge bei Nacht, 2010
Aus der Luft
Brisbane View, 2019