Département Calvados


Das Département Calvados [depaʁtmɑ̃ kalvaˈdoːs] ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 14. Es liegt im Norden des Landes in der Region Normandie und ist nach den Plateau du Calvados genannten Riffs, die der Küste in diesem Gebiet vorgelagert sind, benannt.

Das Département grenzt im Nordosten (gegenüber am Seine-Mündungstrichter) an das Département Seine-Maritime, im Osten an das Département Eure, im Süden an das Département Orne und im Westen an das Département Manche. Im Norden von Calvados liegt der Ärmelkanal. Der Bessin ist eine Landschaft in der Gegend von Bayeux.

Das Département wurde während der Französischen Revolution am 4. März 1790 aus einem Teil der bis dahin bestehenden Provinz Normandie gebildet. Es untergliederte sich in sechs Distrikte (frz.: district), die Vorläufer der Arrondissements. Die Distrikte waren Bayeux, Caen, Falaise, Lisieux, Pont-l’Évêque und Vire. Das Département und die Distrikte untergliederten sich in 71 Kantone und hatten 1791 391.352 Einwohner. Hauptstadt war bereits damals Caen.

Die Arrondissements wurden am 17. Februar 1800 eingerichtet. Alle sechs Distrikte wurden zu Arrondissements gemacht, dabei wurden die Kantone neu zugeschnitten.

Am 10. September 1926 wurden die Arrondissements Falaise (zu Caen) und Pont-l’Évêque (zu Lisieux) aufgelöst.

1956 wurde das Département der damals neu gegründeten Region Basse-Normandie zugeordnet, die 2016 mit der Haute-Normandie vereinigt wurde.


Gemeinden und Arrondissemente im Département Calvados