Deutsch-Französischer Krieg


Norddeutscher Bund Norddeutscher Bund
Königreich Bayern Bayern
Wurttemberg Württemberg
Baden Baden
Großherzogtum Hessen Hessen
Deutsches Reich Deutsches Reich (ab dem 1. Januar 1871)

Zweites Kaiserreich Französisches Kaiserreich
Dritte Französische Republik Französische Republik (ab dem 4. September 1870)

Norddeutscher Bund Wilhelm I.
Norddeutscher Bund Helmuth von Moltke
Norddeutscher Bund Edwin von Manteuffel
Norddeutscher Bund Karl Friedrich von Steinmetz
Norddeutscher Bund Friedrich Karl von Preußen
Norddeutscher Bund Kronprinz Friedrich Wilhelm

Zweites Kaiserreich Napoleon III.
Zweites Kaiserreich Edmond Lebœuf
Zweites Kaiserreich François-Achille Bazaine
Zweites Kaiserreich Patrice de Mac-Mahon
Zweites Kaiserreich Louis Jules Trochu
Dritte Französische Republik Léon Gambetta
Dritte Französische Republik Louis Faidherbe
Dritte Französische Republik Charles Denis Bourbaki
Dritte Französische Republik Louis d’Aurelle de Paladines

WeißenburgSpichernWörthColombeyStraßburgToulMars-la-TourGravelotteMetzBeaumontNoissevilleSedanSceauxChevillyBellevueArtenayChâtillonChâteaudunLe BourgetCoulmiersAmiensBeaune-la-RolandeVillepionLoigny und PoupryOrléansVilliersBeaugencyNuitsHallueBapaumeVillersexelLe MansLisaineSaint-QuentinBuzenvalParisBelfort

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich einerseits und dem Norddeutschen Bund unter der Führung Preußens sowie den mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt andererseits. Auslöser des Krieges war der Streit zwischen Frankreich und Preußen um die spanische Thronkandidatur des Prinzen Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen. Am 19. Juli 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Entgegen der Erwartung des französischen Kaisers traten die vier süddeutschen Staaten in den Krieg ein. Währenddessen blieben die übrigen europäischen Mächte neutral.


Porträtgemälde von Napoleon III.[12]
Territorialbestand des Norddeutschen Bundes in den Jahren 1867 bis 1870, Preußen (blau)
Erbprinz Leopold von Hohenzollern in einer Darstellung des Druckers Richard Brend’amour
Zar Alexander II. von Russland
Kaiser Franz Joseph I. von Österreich
König Viktor Emanuel II. von Italien
Generalstabschef Helmuth von Moltke
Exerzieren französischer Soldaten im Lager Ile Chambrière bei Metz, 1870
Verlauf der ersten Kriegsphase bis zur Schlacht von Sedan am 1. September 1870
Kämpfe am 18. August 1870 auf dem Dorffriedhof von Saint-Privat bei Gravelotte nahe Metz.[106]
Am Morgen nach der Schlacht von Sedan ging Kaiser Napoleon III. in Kriegsgefangenschaft.[114]
Verlauf der zweiten Kriegsphase (Teil 1 – 1. September bis 30. November)
Verlauf der zweiten Kriegsphase (Teil 2 – 1. Dezember bis Kriegsende)
Preußische Batterie vor Paris, Fotografie von 1870/1871[121]
Der französische Innenminister Gambetta flüchtete am 7. Oktober 1870 mit dem Gasballon Armand-Barbès aus dem belagerten Paris
Ein getöteter deutscher Offizier neben seinem sterbenden Pferd.[124]
Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches, 3., sog. Friedrichsruher Fassung, 167 × 202 cm, Bismarck-Museum.
Extrablatt des Mainzer Wochenblatts vom 3. März 1871, Nr. 52 zur Ratifizierung des Friedensschlusses durch Kaiser Wilhelm I.
Die Grenzen in Europa nach dem Deutsch-Französischen Krieg und der Gründung des Deutschen Kaiserreichs
La tache noir / Der Schwarze Fleck
Albert Bettannier: La tache noire („Der schwarze Fleck“).[150]
Festschmuck und Ehrentribünen am Brandenburger Tor in Berlin für den Einzug Kaiser Wilhelms I. und der Armee am 16. Juni 1871
Das seinerzeit noch zum 2. Hanseatischen Infanterie-Regiment Nr. 76 gehörende lübeckische Bataillon hält eine Parade auf dem Lübecker Marktplatz ab.
Die Karikatur propagiert nach dem Sieg bei Sedan eine Annexion des Elsass und Lothringens.[173]
Zahlreiche Kriegerdenkmäler von 1870/71 erinnern in Deutschland an die Toten des Krieges, so auch am Christian-Friedrich-Voigt-Platz in Flensburg.
Die ausgestellten Ehrenpreise der Sedanfestspiele 1916 in der Geschäftsstelle der Lübecker Sanitätskolonne
Bayerischer Infanterist Max Lehner im Einsatz als Krankenträger[218]