Ellwanger Berge


Die Ellwanger Berge sind nach der Gliederung des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands von Meynen/Schmithüsen (1953–1962) die naturräumliche Teileinheit 108.70 der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge (108) im Schwäbischen Keuper-Lias-Land (10). Sie bilden dabei zusammen mit der im Norden angrenzenden Teileinheit Burgberg-Vorhöhen und Speltachbucht (108.71) die Untereinheit 108.7 Ellwanger Berge und Randhöhen.[1]

Von dieser naturräumlichen Definition weicht das landschaftliche Verständnis der Ansässigen teilweise ab; die östlichen Gebietsteile, vor allem jenseits der Jagst, aber teilweise schon ab Rosenberg zwischen Bühler und Jagst, werden zuweilen abgrenzend dem Virngrund zugerechnet.

Die Ellwanger Berge liegen etwa 65 km nordöstlich von Stuttgart und rund 67 km ostsüdöstlich von Heilbronn (jeweils Luftlinie) im Osten der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge im nordöstlichen Baden-Württemberg. Namengebend ist die Stadt Ellwangen im Ostalbkreis. Überregional bekannt wurden die Ellwanger Berge vor allem durch die gleichnamige Autobahnraststätte an der Bundesautobahn 7.

Ungefähr an der Konturlinie der Ellwanger Berge liegen die Orte Bühlertann-Kottspiel, Frankenhardt-Hinteruhlberg, Stimpfach, Kreßberg-Bergbronn, Rainau-Schwabsberg, Neuler-Schönberger Hof, Abtsgmünd-Pommertsweiler, von wo an die Orte Adelmannsfelden-Bühler, Bühlerzell-Heilberg, Bühlerzell und Bühlertann-Kottspiel an der nun die Grenze bildenden Bühler liegen.

Die nordwestlichen und nördlichen Teile des Gebietes liegen im Landkreis Schwäbisch Hall, die übrigen im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Der Bergrücken der Ellwanger Berge ist in seinen zentralen Teilen bis 569,5 m ü. NHN hoch, über der Ostgrenze erhebt sich der Hornberg an der etwas außerhalb liegenden Stufenkante zum Schwarzjura bis zu 584,2 m ü. NHN.


Bau einer Windkraftanlage im Windpark Ellwanger Berge (2016)