FC Luzern


Der FC Luzern, kurz FCL, ist ein Fussballverein aus Luzern. Die Vereinsfarben sind entsprechend dem Stadt- und Kantonswappen Blau und Weiss. Die Heimspiele werden seit 2011 in der Swissporarena ausgetragen, die auf der Luzerner Allmend am Standort des alten Stadions neu errichtet wurde.

Die erste Mannschaft spielt in der Super League, der höchsten Spielklasse der Schweiz. Sie gewann bisher einmal die Meisterschaft und dreimal den Schweizer Cup. Die zweite Mannschaft (U21) spielt in der Promotion League (3. Spielklasse) und die Frauenmannschaft in der Nationalliga A (1. Spielklasse). Zudem besitzt der Verein eine Volleyball- und eine Bocciasektion.

Erstmals Erwähnung fand der FC Luzern am 6. Mai 1897 in einem Inserat im Luzerner Tagblatt, in dem zu einer Sitzung im Café Alpenclub aufgerufen wurde.[2] Bis zur offiziellen Gründung am 12. August 1901 im Restaurant Seidenhof vergingen allerdings noch mehr als vier Jahre. Dem Schweizerischen Fussballverband trat man zwei Jahre später bei und spielte die erste Meisterschaftssaison in der dritthöchsten Spielklasse, der damaligen Serie C.[3] Im Jahr 1936 gelang schliesslich der erstmalige Aufstieg in die Nationalliga als höchster Spielklasse.[4] 1944 stieg der Verein wieder in die zweithöchste Spielklasse ab.[5] 1953 stieg er wieder auf, 1955 wieder ab und 1958 wieder auf.[6] 1960 holte sich die Mannschaft mit dem Cup den ersten bedeutenden Titel.[7] 1989 feierte man zum ersten und bisher einzigen Mal den Meistertitel.[8] 1992 wurde der Club zum zweiten Mal Cupsieger.[9] Das hundertjährige Bestehen des Vereins wurde im Jahr 2001 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Barcelona gefeiert.[9] Allerdings ging die FC Luzern AG noch im selben Jahr Konkurs, und zwei Jahre später, 2003, konnte der Abstieg in die neu geschaffene Challenge League nicht mehr verhindert werden.[10]

Zur Saison 2006/07 stieg der FC Luzern wieder auf und spielte somit erstmals in der Super League. Neuer Hauptsponsor war fortan die Steg Computer GmbH. Da mit Aufstiegstrainer René van Eck keine Einigung auf eine Vertragsverlängerung erzielt werden konnte, wurde er durch den Trainerneuling Ciriaco Sforza ersetzt. Neben dem Hauptziel Ligaerhalt erreichte die Mannschaft durch einen 3:2-Auswärtssieg beim damals amtierenden und späteren Meister FC Zürich den Cupfinal. Diesen verlor sie gegen den FC Basel nach einem umstrittenen Elfmeter in der 93. Spielminute mit 0:1.[11]