Georg Wilhelm Friedrich Heyer


Georg Wilhelm Friedrich Heyer (* 2. März 1771 in Bromskirchen; † 28. Februar 1847 in Gießen) war ein hessischer Buchhändler, Politiker und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Georg Wilhelm Friedrich Heyer war der Sohn des Revierförsters Johann Georg Heyer (1720–1773) und dessen Ehefrau Christine Elisabeth, geborene Jugard (1739–1806). Heyer, der evangelischen Glaubens war, heiratete am 19. März 1795 Gertrude geborene Diehm aus Lauterbach (1776–1850).

Er war 1787 Buchhändlergehilfe in Gießen und eröffnete 1791 dort eine eigene Buchhandlung. 1798 gründete er eine Buchhandlung in Darmstadt (ab 1811 „Heyer & Leske“, ab 1820 wieder getrennt).

Von 1820 bis 1824 und erneut 1832 bis 1833 gehörte er der Zweiten Kammer der Landstände an. Er wurde für den Wahlbezirk Oberhessen 4/Lauterbach bzw. Oberhessen 5/Stadt Gießen gewählt. In den Ständen vertrat er konservativ/liberale Positionen.

Georg Wilhelm Friedrich Heyer (1820–1824) |Johannes Gehrig (1826–1830) |Wilhelm Rausch (1832–1833) |Georg Weber (1834) | Johannes Gehrig (1825–1841) | Wilhelm Rausch (1841–1845) |August Stammler (1845–1847) |Konrad Dietz (1847–1849) |Franz Diehm (1849–1850) |Friedrich Lange (1851–1856) |Wilhelm Stahl (1856–1862) |Moritz Kuhl (1862–1866) |Eduard Wadsack (1866–1872) |Theodor List (1872–1887) |Otto Zinsser (1887–1902) |Alexander Stöpler (1902–1918)

Wilhelm Balser (1820–1824) |Georg Haberkorn (1826–1830) |Georg Wilhelm Friedrich Heyer (1832–1833) |Karl Hess (1834) |August Ritgen (1835–1841) |Friedrich Jakob Schmitthenner (1841–1845) |Joseph Hillebrand (1847–1849) |Carl Vogt (1849–1850) |Reinhard Frank (1850) |Friedrich Ludwig Klipstein (1851–1862) |Ferdinand Gail (1862–1865) |August Hess (1865–1873) |Wilhelm Oncken (1873–1875) |Rudolf Hirschhorn (1875–1878) |Karl Muhl (1878–1884) |August Metz (1884–1899) |Egidius Gutfleisch (1899–1911) |Wilhelm Grünewald (1911–1918)


Heinrich Köster: Die poetische Literatur der Deutschen, erschienen im Georg Friedrich Heyer’s Verlag, Gießen 1846 (Titelseite)