Hans-Jörg Pfister


Hans-Jörg „Joko“ Pfister (* 4. Mai 1951 in Biel) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler und Fussballer des Jahres 1977.

Die Laufbahn von Hans-Jörg Pfister begann als C-Jugendlicher beim Stadtteilverein FC Mett in Biel/Bienne. 1970 schloss sich das Offensivtalent dem in der Nationalliga A spielenden FC Biel-Bienne an. Für das Team vom Stadion Gurzelen stürmte er zwei Runden und nahm nach dem Abstieg 1972 das Angebot von Servette Genf an und wechselte in das Stade des Charmilles. Der Stürmer, der wegen seines Zuges auf das gegnerische Tor gefürchtet war, kam in der Saison 1974/75 mit 17 Toren in der Topscorerliste auf den zweiten Platz. „Joko“ stand erstmals 1975/76 mit den „Servettiens“ im Cup-Final, nachdem er sich im Halbfinal beim 6:2-Erfolg gegen GC mit drei Toren ausgezeichnet hatte. Den Final wurde aber mit 0:1 Toren gegen den GC-Stadtrivalen FC Zürich verloren. Dreimal in Folge belegte er mit den „Grenats“ von 1976 bis 1978 den zweiten Platz in der Nationalliga. 1976/77 erzielte „Joko“ an der Seite von Claude Andrey, Umberto Barberis und Martin Chivers 15 Tore. Servette verlor aber das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft mit 1:2 Toren gegen den FC Basel. Pfister erhielt aber die persönliche Ehrung zum Fussballer des Jahres 1977. In der Runde 1977/78 legte ihn ein Meniskusschaden monatelang auf Eis und so verpasste er auch den siegreichen Cup-Final gegen GC.

In der legendären Saison 1978/79 war „Joko“ Pfister unter Trainer Péter Pázmándy und Capitain Gilbert Guyot an der Seite seiner Mitspieler Serge Trinchero, Lucio Bizzini, Karl Engel, Marc Schnyder, Claude Andrey, Umberto Barberis und Piet Hamberg aber wieder im Einsatz. Die „Servettiens“ gewannen den Ligacup, den Alpencup, den Schweizer Cup und die Schweizer Meisterschaft. Nach diesem Triumph wechselte er zu GC nach Zürich. Auch in Zürich spielte er in einem erfolgreichen Team. 1980 und 1981 wurde er mit GC Vizemeister und in der Saison 1981/82 wurde der Meisterschaftsgewinn vor Servette Genf gefeiert.

Im Europacup kam er von 1974/75 bis 1978/79 für Servette und von 1979/80 bis 1981/82 für GC Zürich zum Einsatz.