Helbedündorf


Helbedündorf ist eine Gemeinde im thüringischen Kyffhäuserkreis. In Helbedündorf leben etwa 2100 Einwohner.

Gelegen ist die Gemeinde im westlichen Teil des Kyffhäuserkreises am Südhang des östlichen Dün. Im Osten reicht die Gemarkung bis zum oberen Helbetal mit der angrenzenden Hainleite und im Südosten bis zum Thüringer Becken. Die Höhenlage reicht von 522 m auf dem Kamm des Dün im Keulaer Wald bis etwa 260 m bei Toba in der Beckenlandschaft.

Bis in die östlich gelegene Kreisstadt Sondershausen und das südwestlich gelegen Mühlhausen sind es jeweils ungefähr 16 Kilometer.

Die Gemeinde besteht aus den beiden westlich gelegenen Ortsteilen Holzthaleben und Keula mit je 1000 und 700 Einwohnern, Friedrichsrode, Groß- und Kleinbrüchter im Zentrum sowie dem Ortsteil Toba und dem kleineren Ortsteil Peukendorf.

Aus der Eisenzeit belegen Scherbenreste die Nutzung des Umlandes der späteren Burganlage im oberen Helbetal. Diese mehrteilige Burganlage bei Großbrüchter war mit Steilhängen und Wällen sowie Gräben geschützt. Sie wurde zum Schutz des Klosterhofes Helbe gebaut.

An der Westseite des Ortes Keula befinden sich Reste einer Burg. Sie hatte wohl die Aufgabe, die damalige Straße über den Dün in Richtung Mühlhausen zu kontrollieren und zu schützen. Zudem wird 967 ein ottonisches Königsgut erwähnt, das Kaiser Otto II. dem Kloster Fulda schenkte. Auch das war zu schützen. Im Mittelalter war die Burg Keula Amtssitz der Honsteiner, dann der Schwarzburger. 1772 und 1811 wurden Teile der Burg abgetragen. Von der Anlage sind der Südflügel, Teile des Wassergrabens, Keller und Reste der Außenmauer erhalten.[3]


Blick auf den Ortsteil und Sender Keula