Kopenhagen


Kopenhagen (dänisch København?/i [kʰøb̥m̩ˈhɑʊ̯ˀn], in bis ins 19. Jahrhundert gültiger Rechtschreibung Kjøbenhavn) ist die Hauptstadt Dänemarks und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes (Primatstadt). Die Stadt ist Sitz von Parlament (Folketing), höchstem Gericht (Højesteret), Regierung sowie Residenz der dänischen Königin Margrethe II.

Die dänische Hauptstadt gehört zu den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas, ist ein beliebtes Reiseziel und Hafenstadt. Die Kommune Kopenhagen (Københavns Kommune) hat 644.431 Einwohner, die Hauptstadt im formalen Sinne (bestehend aus den Kommunen Kopenhagen, Frederiksberg und Gentofte) 822.256 Einwohner. Kopenhagen ist Teil der dänischen Verwaltungsregion Region Hovedstaden und der binationalen Metropolregion Öresundregion.

Die Stadt gilt als eine der Städte mit der größten Lebensqualität weltweit. In der Städteplatzierung des Beratungsunternehmens Mercer belegte sie im Jahr 2018 unter 231 Großstädten weltweit den achten Platz in dieser Rubrik.[2]

Im Ballungsraum Kopenhagen (Hovedstadsområdet) beträgt die Einwohnerzahl 1.345.562 (Stand: 1. Januar 2022).[1]

Im Mitteldänischen hieß die Stadt Køpmannæhafn, was mit „Kaufmannshafen“ bzw. „Hafen der Kaufleute“ zu übersetzen ist und damit die Bedeutung der Kaufleute im Mittelalter ausdrückt. Im Jahr 1043 wurde der Ort erstmals als Havn erwähnt – parallel zur latinisierten Namensform Hafnia für „Hafen“.[3]

Auf Isländisch heißt die Stadt heute noch Kaupmannahöfn sowie Keypmannahavn in färöischer Sprache; auf Schwedisch lautet der Name Köpenhamn und auf Finnisch Kööpenhamina. Dem deutschen und niederländischen Exonym Kopenhagen entsprechen englisch Copenhagen, französisch, spanisch und portugiesisch Copenhague, polnisch Kopenhaga und estnisch Kopenhaagen; auf Tschechisch und Slowakisch lautet der Name Kodaň.


Satellitenbild
Die Stadtteile der Kommune Kopenhagen (seit 2007) sind schwarz unterlegt
Der Stadtteil Christianshavn
Dänemark bis 1658: Durch die Abtretung Schonens an Schweden wurde Kopenhagen 1658 zur Grenzstadt.
Umgebung Kopenhagens um 1888
Kopenhagen um 1895
Denkmal für die ermordeten kommunistischen Freiheitskämpfer (Churchillparken)
Räumliche Entwicklung von Kopenhagen 1800–2006
Blick vom Turm der Erlöserkirche (Vor Frelsers Kirke)
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1971: per 1. Januar)
Das Kopenhagener Rathaus am Rådhuspladsen
Die neue Oper von Kopenhagen, Operaen, auf der Insel Holmen
Das Königliche Schauspielhaus
Schloss Rosenborg
Alte Börse (Børsen) und Schloss Christiansborg
Die „Kleine Meerjungfrau“ des Bildhauers Edvard Eriksen nach einem Märchen von Hans Christian Andersen
Tivoli von Kopenhagen
Kongens Nytorv im Winter
Amalienborg Slot
Kirche in Bagsværd, gestaltet von Jørn Utzon.
Eingang (Ausgang)
Ausgang (Eingang)
Kalvebod Bølge – Öffentliches Bad im Stadtzentrum
Elefantentor der ehemaligen Carlsberg-Brauerei
Radinfrastruktur im Zentrum
Citybikes (Bycykler)
Der Hafen
Universität Kopenhagen, Campus in der Innenstadt
Universität Kopenhagen, Campus auf Amager