Museum Europäische Kunst


Das Museum Europäische Kunst, Kunst-Museum e. V. befindet sich in Nörvenich, Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen. Es wurde 1985 eröffnet. Das kulturelle Engagement konzentriert sich auf die Präsentation von Arbeiten aus dem Bereich Bildende Kunst aus allen Staaten Europas. Es schließt die Förderung zeitgenössischer Kunstschaffender durch Ausstellungen und Beteiligungen ein.

Das Museum Europäische Kunst begann seine überregionale Arbeit 1991. Die erste Ausstellung mit dem Titel „Salvador Dalí und Künstler Europas“ hatten Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher und der damalige spanische Thronfolger Prinz Felipe, der heutige König Felipe VI. von Spanien, in Nörvenich eröffnet. 1996 wurde eine Ausstellung „Kunst aus Europa“ mit Werken von Allesandra Della Valentina, der Künstler-Freunde des „Goldenen Dreiecks“: Salvador Dalí, Ernst Fuchs, Arno Breker sowie von Pierre Peyrolle, Kurt Arentz, Henry Moore und Renate Stendar-Feuerbaum gezeigt.[1]

Die Kultureinrichtung ist im historischen Schloss Nörvenich beheimatet. Sie ist von staatlichen Subventionen und öffentlichen Mitteln unabhängig. Themen-Ausstellungen des Museums werden von der gemeinnützigen Europäischen Kultur Stiftung e. V. (EKS) unterstützt.

Das Museum verfügt ferner über Sammlungen zeitgenössischer Künstler wie Kurt Arentz, Birgit Sewekow, Renate Stendar-Feuerbaum, Detlef Krebs, Johannes Günter Patzelt, Raphael Lunau u. a. sowie über Grafik-Sammlungen von Chagall, Miró, Picasso, Dalí, Maillol, Cocteau, Fini, Rainer Arke, Georg Cadora, Christo, Siegfried W. Lunau, Elke Seimetz u. a.,[2] die für Ausstellungen in Kultureinrichtungen und kommunalen Gebäuden als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden. Zu den Förderern bei Museums-Gründung gehörten dem Europa-Gedanken verbundene Persönlichkeiten wie Hans-Dietrich Genscher und mehrere seiner politischen Zeitgenossen, ferner die Verlegerfamilie Joe F. Bodenstein, der Kunsthistoriker B. John Zavrel (USA), Elfie Wörner, Peter Ludwig, Ruth Zucker (Jerusalem), Roger Peyrefitte, Paul Seimetz und andere.

Das Museum Europäische Kunst ist über Autobahnen und Bundesstraßen zu erreichen. Im öffentlichen Verkehr führt eine direkte Busverbindung der Dürener Kreisbahn von Düren bis unmittelbar an das Museum mit der Haltestelle Schlosspark, in dem sich das Baudenkmal befindet.

Das Ausstellungskonzept des Museums ist, international bekannte Namen mit dem Schaffen zeitgenössischer Künstler zusammenzubringen. Dies soll mehr Aufmerksamkeit auf lebende Kunstschaffende in Deutschland und den Staaten der Europäischen Union lenken.


Schloss Noervenich
Schloss Nörvenich Front 2017