Náchod


Náchod (deutsch Nachod) ist eine Stadt im Nordosten Tschechiens. Sie gehört zur Region Hradec Králové und ist Sitz des Okres Náchod. Bis zur Aufhebung der Patrimonialherrschaft 1848 war es Hauptort der Herrschaft Nachod. Die Stadt liegt im Tal der Metuje (Mettau) an der Europastraße 67, an der sich im Ortsteil Běloves der Grenzübergang nach Polen befindet mit Słone, einem Ortsteil von Kudowa-Zdrój.

Náchod liegt im Nachoder Bergland (Náchodská vrchovina), das vom nordwestlichen Ausläufer des Adlergebirgsvorlandes (Podorlická pahorkatina) gebildet wird. Dieser grenzt im Norden an das Braunauer Bergland, im Nordosten an den Glatzer Kessel, im Südwesten und das Adlergebirge, im Nordwesten an die östlichsten Ausläufer des Riesengebirgsvorlandes und im Südwesten jenseits eines unbedeutenden Bergrückens an die ostböhmische Ebene (Východolabská tabule). Östlich des Stadtzentrums fließt die Radechovka unterirdisch durch das Stadtgebiet. Durch Náchod führt die Silnice I/33 zwischen Jaroměř und Kudowa-Zdrój, von der in der Stadt die Silnice I/14 nach Trutnov abzweigt. Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Choceň–Meziměstí.

Nachbarorte sind Dolní Radechová, Ikárie und Plhov im Norden, Babí und Kašparák im Nordosten, Běloves im Osten, Polsko und Pod Montací im Südosten, Sídliště Sun und Skalka im Süden, Staré Město nad Metují, Branka, Vysokov und Malá Branka im Südwesten, Klínek, Lhotecký Dvůr und Lhotky im Westen sowie Městska Kramolna, Kramolna und Nový Svět im Nordwesten.


Schloss um 1740
Ansicht um 1850
Schloss Nachod
Schloss Nachod
Friedhof am weißen Kreuz in Náchod mit Gräbern der Besitzer von Schloss Náchod