Nörvenich


Nörvenich liegt in der Zülpicher Börde und wird von Südwest nach Nordost vom Neffelbach durchflossen.

Unter Nörvenich liegt eines der größten Braunkohle-Vorkommen Deutschlands, das Isweiler Feld. Mit 1,396 Milliarden m³ ist es die größte noch unerschlossene Lagerstätte des Rheinischen Reviers.[2][3][4]

Die Gemeinde Nörvenich grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn von Norden beginnend): Kerpen, Erftstadt (beide im Rhein-Erft-Kreis), Vettweiß, Kreuzau, Düren und Merzenich.

Nörvenich besteht aus 14 Ortsteilen mit dem Hauptort Nörvenich (3848 Einwohner am 31. Dezember 2020).[5]

Nach der eigenen Fortschreibung hat die Einwohnerzahl am 31. Juli 2019 die Grenze von 11.000 überschritten (11.020).

Im Altertum hieß der Ort Norboniacum,[6][7] wie z. B. Jülich = Juliacum oder Zülpich = Tolbiacum. Die Endung -iacum oder -acum tritt in deutschen Ortsnamen fast immer zu nichtgermanischen Personennamen. Sie bezeichnet Besitz oder Eigentum. Der Name Norboniacum (Nörvenich) bedeutet demnach Eigenbesitz oder Zugehörigkeit oder Heim des Noribo oder Norbod. Norbod ist ein keltischer Name. Die Änderung des Namens muss im 9. oder 10. Jahrhunderts erfolgt sein. Urkundlich erscheint der Name Noruenich erstmals im Jahr 1028. Immer wieder gab es andere Schreibweisen. Seit dem 16. Jahrhundert ist Nörvenich die amtliche Schreibweise.


Das Rathaus
Festungsplan Nörvenich
Das genagelte Malteserkreuz
Schloss Nörvenich (2012)
Das Kriegerdenkmal in Nörvenich
Das Mahnmal
Römerstraße Neuss-Trier
Bahnhof Nörvenich im Jahr 2004
Ehemaliges Empfangsgebäude in Bubenheim