Niederbayern


Niederbayern ist sowohl ein Bezirk (dritte kommunale Ebene) als auch ein flächengleicher Regierungsbezirk im Freistaat Bayern.

Niederbayern liegt im Osten des Landes und grenzt im Norden an die Oberpfalz, im Nordosten an Tschechien (Südböhmen, Region Pilsen), im Südosten an Oberösterreich (Innviertel, Mühlviertel) und im Südwesten an Oberbayern. Der Begriff „Niederbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255 bei der bayerischen Landesteilung. Ursprünglich war Niederbayern wesentlich größer: Damals gehörten auch der Chiemgau und die Gegend von Bad Reichenhall dazu.

Der Name Niederbayern ergibt sich aus der relativen Position an der Donau (stromabwärts von Oberbayern).

Vor der Landkreisreform am 1. Juli 1972 hatte der Regierungsbezirk Niederbayern vier kreisfreie Städte und 22 Landkreise. Der Landkreis Kötzting, sowie Teile des Landkreises Mallersdorf wechselten dabei in den Regierungsbezirk Oberpfalz, und Teile des Landkreises Mainburg wechselten nach Oberbayern (s. unten).

Gemäß Bayerischem Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung waren die größten Städte Niederbayerns zum 31. Dezember 2021:[3]

Übersichtskarte von Philipp Apian von 1568: Nidern Bayrn im Kartentitel bzw. Nider Bairen auf der Karte (grün eingefärbter Bereich)


Regierung von Niederbayern
Regierungsbezirk Niederbayern 1970.png
Landshut
Passau
Straubing
         
Insgesamt 24 Sitze