Nisyros


Die griechische Insel Nisyros (griechisch Νίσυρος [ˈnisirɔs] (f. sg.)) bildet zusammen mit mehreren unbewohnten kleinen Inseln eine Gemeinde (δήμος dimos) innerhalb der Region Südliche Ägäis. Hauptort und Fährhafen ist Mandraki.

Nach der letzten Volkszählung im Jahr 2011 zählte Nisyros 1008 Einwohner. Die Inselfläche beträgt 41,263 km².[2]

Die Dodekanes-Insel Nisyros liegt im südöstlichen Ägäischen Meer etwa 17,5 km westlich der kleinasiatischen Datça-Halbinsel. Die Entfernung zur nächsten größeren Insel Kos beträgt etwa 16,5 km nach Norden, Tilos liegt rund 17 km südöstlich. In der näheren Umgebung liegen einige kleinere unbewohnte Inseln: entgegen dem Uhrzeigersinn von Norden nach Südwesten Strongyli, Agios Andonios, Gyali, Pergousa, Pachia und Kandelioussa.

Die annähernd runde Insel weist einen Durchmesser von etwa acht Kilometern auf. Das Gelände an der West- und Südküste ist relativ steil. Kleine Buchten und Steilufer wechseln sich im Süden ab. Die Nord- und Ostküsten sind von mehreren kleinen flachen Sandbuchten durchsetzt.

Das Inselzentrum wird von einer Caldera mit einem Durchmesser von 3,8 km dominiert, deren Rand Höhen über 250 m erreicht; die höchste Erhebung liegt bei 588 m. Der Westen und Nordwesten der Caldera wird von fünf Lavadomen eingenommen, von denen der Profitis Ilias (Προφήτης Ηλίας) mit 698 m die höchste Erhebung der Insel darstellt. In der südöstlichen Caldera prägt der Stefanos-Krater mit 300 m Durchmesser ein 0,9 km² großes Geothermalgebiet mit Schlammkratern und Fumarolen.

Die höchste Erhebung außerhalb der Caldera ist im Südwesten der Lavadom Karaviotis (Καραβιώτης) mit 539 m.


Bimssteinfelder auf Nisyros (August 2007)
Vulkankrater Stefanos von Nisyros
Vulkankrater Alexandros von Nisyros
Stefanos-Krater: Fumarole mit Schwefelkristallen
Blick vom Kastell auf den Ort Mandraki auf der griechischen Insel Nisyros (August 2000)
Nikia (Mai 2008)
Der Hafen von Mandraki