Schwäbisch Gmünd


Schwäbisch Gmünd (Aussprache: [ˈʃvɛːbɪʃ ˈɡmʏnt]) ist eine Stadt im Osten Baden-Württembergs, die etwa 50 km östlich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt. Die frühere Reichsstadt gehört zur Region Ostwürttemberg und zur Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart. Sie ist sowohl einwohner- als auch flächenmäßig die größte Stadt im Remstal. Hinsichtlich der Bevölkerungsgröße ist sie nach Aalen die zweitgrößte Stadt des Ostalbkreises sowie der gesamten Region Ostwürttemberg, in der sie ein Mittelzentrum für ihr Umland bildet. Seit 1956 ist Schwäbisch Gmünd Große Kreisstadt und seit 1973 der Sitz des Regionalverbandes Ostwürttemberg.

Von 1805 bis 1934 hieß die Stadt amtlich Gmünd,[2] eine Bezeichnung, die im örtlichen Sprachgebrauch weiterhin verwendet wird. Der Name der Stadt leitet sich vom Zusammenfluss („Gemünde“) vieler Bäche mit der Rems ab.[3]

Schwäbisch Gmünd liegt in einer Talweitung der Rems zwischen den Randhöhen des Welzheimer Waldes (Teil des Schwäbisch-Fränkischen Waldes) im Norden und dem Vorland der östlichen Schwäbischen Alb im Süden sowie im Mündungsgebiet einiger Nebenbäche des Flusses. Der Stadtteil Degenfeld liegt jenseits des Furtlepasses im Tal der zur Fils fließenden Lauter.

Zwischen seinem tiefsten Punkt beim Ausfluss der Rems auf rund 290 m ü. NN und seinem höchsten auf dem Kalten Feld auf rund 781 m ü. NN erstreckt sich das Stadtgebiet auf knapp 500 Höhenmeter. Wegen dieser großen Lageunterschiede und seiner beträchtlichen Ausdehnung ist die Geologie Gmünds recht vielfältig.

Der Keuper prägt den Talgrund und die Hänge der Tallagen, vor allem um die Gmünder Kernstadt. Über dem Stubensandstein, der im Umkreis der Stadt gebrochen wurde und unter anderem für den Bau des Gmünder Münsters verwendet wurde, steht auch Knollenmergel an, der die Erschließung der Hänge durch seine körnige Konsistenz erschwert, weil er vor allem bei Wasserzutritt sehr zum Quellen und Abrutschen neigt.

Über dem Keuper erstrecken sich Ebenen des Süddeutschen Juras. Um Großdeinbach, Wetzgau-Rehnenhof, Straßdorf und Metlangen liegt Schwarzer Jura. Im unteren Schwarzjura steht über dünnen Schichten von Psilonoten-Kalkstein und Tonmergel hauptsächlich der Angulatensandstein an, der in der Region unter anderem für den Bau der Gmünder Stadtmauer gebrochen wurde. Darüber findet man um Schwäbisch Gmünd Arietenkalk, weitere Mergelschichten sowie Tonschiefer, in dem das als Katzengold bekannte Pyrit auftritt.


Blick auf die Innenstadt vom Aussichtspunkt Zeiselberg
Unterer Marktplatz
Kaltes Feld vom Hornberg aus, mit Flugplatz im Vordergrund
Rems in Schwäbisch Gmünd
Stadtteile von Schwäbisch Gmünd
Quellnymphe im Militärbad des Kastells Schirenhof
Touristisches Hinweisschild von Schwäbisch Gmünd
Autograph der Gmünder Chronik von Paul Goldstainer (1549/1550)
Die Stauferstele auf dem Johannisplatz, die auf die staufischen Einflüsse hinweist
Der Stauferfries in der Ledergasse (1. Teilabschnitt) in Erinnerung an den Besuch von Konradin im Jahre 1266
Schwäbisch Gmünd im 17. Jahrhundert
Schwäbisch Gmünd 1750
Schwäbisch Gmünd um 1900
Schwäbisch Gmünd 2010
Einwohnerentwicklung von Schwäbisch Gmünd von 1810 bis 2017 nach nebenstehender Tabelle
Bevölkerungspyramide für Schwäbisch Gmünd (Datenquelle: Zensus 2011[35])
Heilig-Kreuz-Münster
Darstellung des Täufergerichtes 1529 im Märtyrerspiegel
Denkmal für die ehemalige Synagoge in Schwäbisch Gmünd
Wallfahrtskirche St. Salvator
Im Vordergrund der Glockenturm vom Gmünder Münster aus gesehen. Links im Hintergrund die Johanniskirche, zwischen Münster und Glockenturm im Hintergrund St. Franziskus.
Rathaus Schwäbisch Gmünd
Rat der Stadt Schwäbisch Gmünd – Sitzverteilung nach der Kommunalwahl 2019
Historisches Wappen am Rathaus, links der Reichsadler, rechts das noch heute geführte weiße Einhorn
Gmünder Patenschaft für die Stadt Brünn
Kulturzentrum Prediger im ehemaligen Dominikanerkloster
Die Schmalzgrube beherbergt die städtische Musikschule
Ott-Pausersche Fabrik
Ausgrabungen des römischen Kastellbads im Jahr 2008 nach der grundlegenden Sanierung von 1999
Rokokoschlößle und Stadtgarten zur Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd
Fuhrwerk zur Pflanzenbewässerung
Logo Albmarathon
aktuelles Logo ab 2017
Der Bahnhof Schwäbisch Gmünd 2008
Der ehemalige Bahnhof Schwäbisch Gmünd-Süd an der Hohenstaufenbahn 2011
Tunnelbaustelle bei St. Leonhard
Die historische Altstadt ist Fußgängerzone oder als Spielstraße verkehrsberuhigt
Fahrradweg Schwäbisch Gmünd – Göppingen auf der Trasse der ehemaligen Hohenstaufenbahn
Blick in die Ott-Pausersche Silber- und Goldwarenfabrik (heute Museum)
Verlagsgebäude Rems-Zeitung
HfG Schwäbisch Gmünd
Hörsaalgebäude der PH
Hans-Baldung-Gymnasium
Institut für Soziale Berufe St. Loreto (2009)
Landesgymnasium für Hochbegabte