Stéphane Henchoz


Stéphane Henchoz (* 7. September 1974 in Billens) ist ein ehemaliger schweizerischer Fussballspieler und jetziger Spieler-Scout bei Lyon.

Henchoz spielte auf der Position des Innenverteidigers. Er war einer der ersten Schweizer Fußballer, die sich bei einem europäischen Spitzenklub durchsetzen konnten. Beim FC Liverpool bildete er von 2000 bis 2004 gemeinsam mit dem Finnen Sami Hyypiä die Innenverteidigung. Nach einem kurzen Abstecher nach Schottland zu Celtic Glasgow spielte er für die Saison 2005/06 in der englischen Premier League bei Wigan Athletic, bevor er im Sommer 2006 zu den Blackburn Rovers wechselte. Dort kam er jedoch im Zeitraum von zwei Jahren auf nur zwölf Ligaspiele und hatte vor allem mit Verletzungen zu kämpfen. In der Folge stellte ihn die Vereinsführung am 19. Mai 2008 frei. Im Oktober 2008 beendete Henchoz dann seine Karriere.

Er lief 72 Mal für die Schweizer Fussballnationalmannschaft auf und spielte bei den Europameisterschaften 1996 und 2004. In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde er nicht mehr berücksichtigt. 2001 und 2002 wurde Henchoz zum besten Schweizer Fußballer im Ausland gewählt.

Zu Beginn der Saison 2009/10 wurde Stéphane Henchoz als Trainer des Schweizer Erstligisten FC Bulle verpflichtet.

In der Saison 2018/19 stand er bei Neuchâtel Xamax erstmals in der Raiffeisen Super League an der Seitenlinie. Mit dem Wechsel zum Ligakonkurrenten FC Sion auf die Saison 2019/20 beerbte er den freigestellten Murat Yakin. Am 3. November 2019 trat Henchoz nach einer Niederlagenserie vom Trainerposten beim FC Sion zurück. Im Juli 2020 kehrte er zu Xamax zurück, wo er bis im Dezember 2020 blieb. Neben der Trainerarbeit wurde Henchoz beim französischsprachigen Schweizer Rundfunk Radio Télévision Suisse als Fußballexperte tätig.[1] Seit Januar 2022 ist er Spieler-Scout für Olympique Lyon.[2]

Spieler des Jahres:
1973: Odermatt | 1975: Barberis | 1976: Kuhn | 1977: Pfister | 1978: Elsener | 1979: Barberis | 1980: Barberis | 1981: Lüdi | 1982: Sulser | 1983: Favre | 1984: Hermann | 1985: Hermann / Osterwalder | 1986: Hermann | 1987: Hermann | 1988: Hermann | 1989: Nadig | 1990: Egli | 1991: Knup | 1992: Brigger | 1993: Sforza | 1994: Bickel | 1995: Subiat | 1996: Türkyılmaz | 1997: Türkyılmaz | 1998: Türkyılmaz