Třebechovice pod Orebem


Třebechovice pod Orebem, bis 1920 Třebechovice (deutsch Hohenbruck) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt zwölf Kilometer östlich des Stadtzentrums von Hradec Králové an der Adler und gehört zum Okres Hradec Králové.

Die Stadt befindet sich auf der Hohenbrucker Tafel beiderseits des Flusses Dědina an deren Einmündung in die Adler. In Třebechovice mündet die Alba in die Dědina. Rechts der Dědina erhebt sich der 260 m hohe Hügel Oreb, der in den Namen der Stadt Eingang gefunden hat.

Durch Třebechovice führt die Staatsstraße 11 zwischen Hradec Králové und Týniště nad Orlicí, die sich hier mit den Straßen II/298 von Opočno nach Pardubice und II/299 nach Jaroměř kreuzt.

Nachbarorte sind Jeníkovice im Norden, Polánky nad Dědinou und Mitrov im Nordosten, Bědovice im Osten, Štěnkov im Südosten, Krňovice im Süden, Běleč nad Orlicí und Nepasice im Westen sowie Librantice im Nordwesten.

Třebechovice, dessen Gründung legendenmäßig auf einen Třeboch zurückgeführt wird, wurde erstmals 1358 als «Altus pons» erwähnt. Die damit gemeinte Brücke über die Dědina befand sich damals im Bereich der heutigen Altstadt. Die Pfarrkirche St. Andreas ist für das Jahr 1384 belegt. Etwa seit der Mitte des 14. Jahrhunderts war Hohenbruck im Besitz des Hynek (Hynko) Hlawatsch von Dubá (Hynek Hlaváč z Dubé). Dessen Nachkomme Hynek IV. stellte sich auf die Seite der Hussiten, die in der Hohenbrucker Feste Königgrätzer Bürger gefangenhielten.

Bereits zu Beginn der Hussitenbewegung versammelten sich auf einem Hügel oberhalb von Hohenbruck, auf dem eine hölzerne Kapelle stand, Anhänger des Jan Hus. Sie benannten den Hügel nach dem biblischen Gottesberg Horeb «Oreb». Nach diesem Versammlungsort bezeichneten sich die Orebiten, die von Hynek Kruschina von Lichtenburg geführt wurden.


Das Rathaus
Kirche St. Andreas
Krippenmuseum Třebechovice