Vielseitigkeitsprüfung (Angeln)


Die Vielseitigkeitsprüfung ist eine Mannschaftssportart des Angelsports und ein Präzisionssport, bei der der Umgang mit dem Angelgerät zu Land und zu Wasser trainiert wird.

Die Vielseitigkeitsprüfung besteht aus drei Disziplinen: dem Zielwurf, dem Weitwurf und einem gemeinschaftlichen Hegeangeln. Ziel ist das Erlernen des Umgangs mit dem Angelgerät am Wasser und zu Lande. Das Hauptaugenmerk und vor allem die umfangreichste Trainingszeit liegt hierbei auf den Castingdisziplinen, die gegenüber dem Casting/Angeln in vereinfachter Form durchgeführt werden, um eine möglichst große Interessengemeinschaft zu erreichen.

Die Vielseitigkeitsprüfung ist eine Teamveranstaltung, wobei ein Team aus drei Mitgliedern besteht.

Der Ziel- und Weitwurf wird mit ein und demselben Gerät und nacheinander ausgeführt. Das Wurfgewicht ist ein Kunststoffgewicht (7,5 g) in Tropfenform. Der Schnurdurchmesser beträgt mindestens 0,20 mm. Als Rute wird eine beliebige Rute mit einer maximalen Länge von 2,50 m benutzt. Die Castingdisziplinen werden auf einer Rasenfläche (Sportplatz) durchgeführt. Die Wurfbahnbreite beträgt 20 m.

Der Zielwurf besteht aus zehn Würfen auf das Arenbergtuch. Begonnen wird mit fünf Würfen aus einer Entfernung von 10 Metern, danach folgen fünf Würfe aus einer Entfernung von 15 Metern. Der Wurfstil ist beliebig.

Drei Weitwürfe werden vom 15-Meter-Startbrett aus in einer 20 m breiten Bahn ausgeführt. Gewertet wird der weiteste Wurf, mit der gleichen Rute wie beim Zielwurf.


Der Zielwurf
Der Weitwurf
Das Hegefischen/Matchangeln