Westfalenhallen


Die Westfalenhallen Dortmund sind ein Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrum am Rheinlanddamm in Dortmund. Unter der Führung der Muttergesellschaft Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH arbeiten insgesamt drei Tochterunternehmen: Messe Dortmund GmbH, Kongress Dortmund GmbH und Westfalenhalle GmbH. Alleinige Gesellschafterin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH ist die Stadt Dortmund. Der Jahresumsatz der Gesellschaft liegt bei 40 bis 50 Millionen Euro.

Die Westfalenhallen umfassen insgesamt neun Messehallen mit einer Gesamtfläche von rund 60.000 Quadratmetern und eine Eingangshalle. Die bekannteste ist die denkmalgeschützte Westfalenhalle (ohne Nummer). Sie gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungsarenen Deutschlands. Zum Areal gehören außerdem die Messe Dortmund, das Kongresszentrum Dortmund und das Mercure-Hotel Messe & Kongress Westfalenhallen.

Die Westfalenhallen verzeichnen rund 1,7 Millionen Besucher jährlich.[1] 2009 konnte der 100-millionste Besucher seit 1952 begrüßt werden.

Die erste Westfalenhalle wurde in der Zeit von April bis November 1925 in nur sieben Monaten auf Anregung des damaligen Stadtbaurates Hans Strobel als Holzkonstruktion für 15.000 Besucher in Dortmund erbaut und war zeitweise die größte Halle Europas. Sie wurde am 28. November 1925 offiziell eröffnet.

Die Halle umfasste mehrere Festsäle, eine Reitbahn sowie Stallungen für 400 Pferde. Sie war Schauplatz von Messen und Bühnenfestspielen, Leichtathletikwettkämpfen, Reit- und Eissportturnieren und politischen Veranstaltungen.

1927 ging die Westfalenhalle in die Geschichte des Boxsports ein, als Max Schmeling den Belgier Fernand Delarge besiegte und Europameister wurde.


SPD-Parteitag in der Westfalenhalle 1976
Westfalenhalle 2008 mit dem U auf dem Dach
Die Westfalenhalle im Juli 1963
Ehemaliger Eingang Messezentrum
Gedenkstein an das Stammlager VI D vor der heutigen Westfalenhalle III
Messeeingang Nord im Bau (April 2018)
Halle bei Nacht
Mayday 2009